Android vs. Samsung

Dass über kurz oder lang die ersten Funken zwischen Samsung und Android sprühen; dafür muss man kein Hellseher sein.
Neben der Bekanntgabe, anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona, dass Google nicht beabsichtige, eigene Stores auf die Beine zu stellen, warnte Android-Chef Andy Rubin auch vor einem Alleingang durch Samsung. Ein Alleingang eines Herstellers wäre eine Insellösung:

“Und mein Rat ist: Bauen sie keine Inseln, sie funktionieren nicht mehr. Sie müssen Ökosysteme aufbauen, die verschiedenen Herstellern offenstehen.”

Das Google-Betriebssystem sei zu einer mächtigen Kraft geworden, weshalb es schwer wäre, sich von dieser Plattform zu verabschieden.
Samsung hat mit seinen Smartphones einen Marktanteil von gut 70 Prozent auf dieser Welt. Jedes dritte verkaufte Gerät geht auf Samsung zurück.

Ich bin gespannt, wie sich diese Beziehung in absehbarer Zukunft weiterentwickeln wird.

(Quelle: heise.de)

Internet-Radio: Das neue Radium 3 (MAS)

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Dieser Internet Radio-Player gibt es jetzt in einem neuen Gewand (Design). Bis zum 19. Februar wird diese Anwendung für den Mac noch zu einem Preis von 8,99 Euro angeboten. Danach dürfte es das Doppelte sein.

Das Programm setzt sich in der Menübar ab. Mittels Tastenkombinationen lassen sich die notwendigen Funktionen steuern. Design und auch die Funktionen sind minimal gehalten. AirPlay ist auch an Bord. Aber dies ist ja schon Pflicht.

Ich für meinen Teil bin aber etwas enttäuscht von der Streaming-Qualität. Da gibt’s – zumindest bei mir – immer wieder Aufhänger. Und auch die Tonqualität lässt zu wünschen übrig.

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Radium 3 (AppStore Link) Radium 3
Hersteller: CatPig Studios Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 8,99 € Download

Show Me Apple Museum

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Die Geschichte hinter dem Mann, der jetzt dieses Apple-Museum in Kanada eröffnet hat, finde ich interessant. Für einmal handelt es sich nicht um einen Typen, der von sich selbst behauptet, bereits in der Fruchtblase einen Mac bedient zu haben und einfach alle Produkte mit dem Apfel-Logo schon zu besitzen. Hier ist es eine Person aus Kanada, die erst mit der Veröffentlichung des ersten iPhone in den USA sich mit dem Unternehmen aus Cupertino angefangen hat zu beschäftigen. Vom iPhone war er denn auch so überzeugt und fasziniert, dass er es sich zur (Lebens-) Aufgabe gemacht hat, Apple-Produkte zu sammeln. Freunde und Bekannte unterstützen ihn dabei. Bereits jetzt, nach knapp sechs Jahren, kann man durchaus behaupten; da finden sich wohl einige Raritäten bei ihm zu Hause – im Museum.

Show Me Apple Museum ist seine Webseite. Führungen durch das Museum sind mit Voranmeldungen über diesen Link zu tätigen. Da findet sich auch die Anschrift (Adresse). Vielleicht befindet sich ja der eine oder andere ApfelTheater-Leser derzeit in der Nähe?

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20 Millionen US-Dollar für eine Bahnhofsuhr

Die Schweizerischen Bundesbahnen und Apple konnten sich in bezug Designerrechte der Bahnhofsuhr einigen.
Für diese Einigung lässt Apple angeblich ein paar Millionen springen; ganze 20 Millionen US-Dollar sollen an die SBB bezahlt worden sein – im Gegenzug darf Apple das Design der Uhr weiterhin nutzen. Nun, diese Meldung ist alles andere als in Stein gemeisselt. Nehmen wir es so einmal zur Kenntnis.

(Quelle: iDownloadBlog.com)

Der iMac außer Haus

Wie schon erwähnt, bin ich bzw. mein iMac ja auch ein Kandidat für den Festplattenwechsel. Meine sollte auch mal gewechselt werden bei dieser immensen Laufzeit. Aber zurück zum iMac. Nachdem ich mich dann durchgerungen hatte, den Austausch vornehmen zu lassen, gingen die Vorbereitungen los. Zuerst musste ja ein Termin online über die Genius-Bar gemacht werden. Man bot mir einen Sonntag an. Im CentrO Oberhausen war verkaufsoffener Sonntag angesagt und den nutzte der dortige Apple-Store für Termine. Das war für mich ideal (dachte ich), da ich in der Woche kaum Zeit habe, um dorthin zu fahren.
Als erstes wurde vorsichtshalber ein manuelles Backup gemacht. Ich traue dem automatischen Backup des OS X durchaus – aber mir nicht so ganz. Also vorsichtshalber noch einmal nachsehen. Und dann musste die eingebaute Festplatte ja auch noch gelöscht werden. Denn ich würde ungern meine Daten irgendwo im Internet finden. Äh, außer die, welche ich über Twitter und Konsorten eh schon verbreitet habe. Ich fürchte, aufgrund der Informationen, die ich im Laufe der Jahre kundgetan habe, könnte meine Biografie geschrieben werden.
Nunja, ich habe die Festplatte sicher gelöscht und dann ging es los: der iMac in den originalen Karton. Ich war mir sicher, dass er mal da drin war, also warum ging der jetzt nicht mehr zu? Und mit Gewalt reindrücken wollte ich ja nun nicht. Die Form des iMac gefällt mir, also warum verbiegen? Daher noch einmal rausnehmen, die Schaustoffkeile umsortieren und das Teil wieder rein. Und der Deckel ging fast zu. Ich schob den Perfektionisten in mir mal zur Seite und war mit „fast zu“ zufrieden.
Den Karton dann in die Tiefgarage tragen ließ mich anschließend den Lageplan des CentrO noch einmal aufrufen. Welches Parkhaus liegt möglichst nah am Apple-Store? Mh, Parkhaus Nr. 7. Da wollte ich hin. Der Karton hätte mir angesichts des Gewichts sonst eine einseitige Armverlängerung eingebracht.
Gesagt getan, trudelte ich dann deutlich vor dem Termin im CentrO ein. Offensichtlich hatten außer mir noch einige Leute den Gedanken gehabt. Sehr viele Leute. Richtig viele Leute. Parkhaus voll. Also begann ich mit vielen anderen das beliebte Rundstreckenrennen durch ein Parkhaus. Alle Fußgänger wurden argwöhnisch beäugt, ob sie nicht potentielle Wegfahrer seien und die eigene Fahrtroute entsprechend eingerichtet. Und dann wurde eine Parklücke frei. Eine recht schmale. Und mein Wagen ist nicht wirklich filigran gebaut. Ich bekam in der Lücke so gerade eben noch die Tür auf und bog mich dann auch irgendwie da raus. Sinnigerweise lag der Karton auf dem Rücksitz. Nein, ein Held wie ich setzt nicht zurück und nimmt den Karton raus. Ein Held kriegt das so hin. Irgendwie. Fluchend. Zeitweise hatte ich daran gedacht, diese Übung beim Zirkus anzubieten. Entweder als Schlangenmensch oder als Clown.
Schlussendlich waren der Karton aus dem Wagen und ich auf dem Weg zum Apple-Store. Auf der Karte war der Weg gar nicht so weit. Er wurde noch weiter, weil der Store im EG liegt und alle Eingänge im 1. OG. Und die nach unten führenden Treppen sind recht spärlich eingebaut. Also wankte ich dann doch irgendwann Richtung Store. Oder besser wollte ich das. Der anfängliche Gedanke, dass es im CentrO brennt bestätigte sich nicht. Die rennenden und stoßenden Menschenmaßen waren dann wohl die entspannten Bummler. Schulter an Schulter wurde ich dann irgendwie zufällig in Richtung Store gespült und hielt mich an der davor stehenden Angestellten fest. Die hatte wohl mittlerweile Übung darin und mich anhand des mitgeführten Kartons als betretungwillig erkannt. Da war ich endlich im Store. Ich sah kleidungsmäßig in etwa so aus wie die vor der Tür stehende Mitarbeiterin. Die war aber in ihrem geringfügig derangierten Zustand deutlich dekorativer.
Erleichtert hob ich den Kopf und guckte mich nach der Genius-Bar um. Oder wollte es. Ich sah nur Köpfe. Viele Köpfe. Die meisten davon offensichtlich mit genervtem Inhalt. Also versuchte ich an das andere Ende des Stores zu gelangen, aber ohne eine beim Rugby übliche Technik einzusetzen. Was auch irgendwie klappt. Da stand ich nun. Mit Karton. Etliche Angestellte rannten dort herum. Alle mit einem iPad in der Hand. Das ersparte ihnen auch das Hochschauen. Die Wirklichkeit findet dort offensichtlich im iPad statt. Das ganze Drumherum ist irgendwie damit adaptiert. Und nicht ganz so wichtig.

Aber ich tue ihnen Unrecht. Kurz danach sprach mich auch jemand an und ich nannte ihm meinen Termin. „Das kann aber noch dauern, heute ist nur ein Techniker für den iMac da“ bekam ich zur Antwort. Technik? Sofortiger Austausch und wieder mitnehmen? Hätte ich mal die Frage nicht gestellt. Der Blick darauf ist normalerweise nur Insassen von Gummizellen vorbehalten. Natürlich würde der iMac nur angenommen und geprüft. Apropos, ich hatte das Staubwischen auf dem Gerät vergessen. Und die dortige Beleuchtung ist alles andere als dafür geeignet, dies zu übersehen.
Ich durfte mich anschließend setzen und wartete auf den Techniker. Übrigens, das heißt nur Bar. Keine Getränke. Um mich herum tobten die Horden des Dschingis Khan und fummelten an allen aufgestellten Geräten herum. Ich wurde zwei Mal von Leuten gefragt, ob ich den iMac verkaufen will. Man würde mir auch einen guten Preis machen. Ahja, im Apple-Store sind sie auch schon angekommen, die „Ey Alter, was ist letzte Preis?“.
Dann kam auch endlich der Techniker. Und fragte mich, was ich an dem Gerät verändert hätte. Das mir eingebaute schlechte Gewissen meldete sich grundlos, war aber besorgt. Ich? Umgebaut? Achja, 16 GB RAM sind drin. Und hoffentlich keine DVD im Laufwerk dachte ich für mich.
Der Mensch murmelte etwas von „das dauert aber mindestens 2 – 3 Wochen“ und verschwand. Dabei nutzte er meine momentane Fassungslosigkeit aus. An das Weitere kann ich mich kaum erinnern.
Und dann war er weg, der iMac. Vom Techniker verschleppt in die hinteren Bereiche des Store. Der Zettel, den er mir gab, war aber keine Lösegeldforderung, sondern der Abholschein. Das war vor vier Tagen. Er schreibt nicht, er ruft nicht an, er ist weg. Mein iMac.

Was hat der Nic sich denn dabei gedacht?

Der Nic hat mir in einer Phase des Übermutes erweiterte Rechte eingeräumt. Und das mir. Wo doch schon die alleinige Nutzung des Internets bei mir eher einem Stepptanz im Minenfeld gleicht. Aber ich habe ihm versprochen, ganz vorsichtig zu sein.
Nun zu mir: ich bin natürlich schwer mit allem belastet, was mit Apple zu tun hat. Wobei sich meine Schwerpunkte eher im Bereich Netzwerk und Sicherheit befinden. Und da kommt dann auch ab und an Linux mit ins Spiel.
Es geht aber bei mir nicht immer ganz so sachlich ab, da mein Sinn für Humor gelegentlich die warnenden Worte des Logikzentrums überhört und sich recht übermütig an die Tastatur begibt. Ich bitte schon daher im Vorfeld für etwaige Ausflüge in den Humor (gelegentlich schwarz eingefärbt) um Nachsicht.

Es grüßt Werner