Samsung Galaxy S4 – Plastik bleibt eben Plastik

Unbestritten. Das Samsung Galaxy S3 war ein grosser Wurf. Selbst ich muss da zugeben, dass man da genauer hinschauen muss, um wirklich irgendwas zum Nörgeln zu haben (ausgenommen das darin enthaltene Betriebssystem Android). Aber das ist ja auch immer so eine individuelle Sache. Was mich immer schon gewundert hat war und ist, dass Samsung auf Plastik setzt, wenn es um die Hülle geht. Erstaunlich jetzt auch, dass auch das Nachfolgemodell Galaxy S4 rundum Plastik aufweisen wird.

Y. H. Lee, Vizepräsident der mobilen Sparte von Samsung, erklärt jetzt aber gegenüber cnet, warum das so war und warum dies auch so bleiben wird. Ein Kunststoff-Gehäuse kostet weniger als ein Aluminium-Gehäuse oder ähnliches. Zudem will man (wieder) dem Ansturm von Konsumenten gewachsen sein. Weshalb es darum geht, so ein Smartphone so schnell wie möglich herstellen zu können. Auch sei Plastik wiederstandsfähiger, also weniger Anfällig auf Stösse oder anderen Einflüssen. Biegsamer ist es auch.
Ein weiterer Punkt; man geht davon aus, dass beim Galaxy S4 der Akku durch den Anwender selbst ausgewechselt werden kann. Da eignet sich so eine Plastikabdeckung halt wesentlich besser dazu.

Doch für manch einer ist es eben doch ein Unterschied, ob man da Plastik in den Fingern hält oder eben nicht. Wie es sich anfühlt, wie es in der Hand sitzt. Wie die Verarbeitung daran vorgenommen wurde. Ich gehöre zu diesem Kreis.

Sicherheitslücke bei Samsung Galaxy SIII und Galaxy Note 2

Stillgestanden! Alle mal herhören. Insbesondere die Samsungl’er unter uns. Diejenigen, die tatsächlich geglaubt haben, so eine Sicherheitslücke wie beim iOS (Passcode-Sperre) sei was einzigartiges, etwas, was nur bei Apple vorkommen kann.

Da hat nun ein weiterer Entwickler und Sicherheitsexperte in der Bedienoberfläche Touchwiz eine Sicherheitslücke entdeckt, die es auch ermöglicht, mit einer Tastenkombination den Sperrbildschirm des Samsung Galaxy SIII und Galaxy Note 2 zu entriegeln. Einfach so. Wie von Zauberhand…

Bestimmte Apps lassen sich im Anschluss auch starten. Auch können Telefongespräche – natürlich auf Kosten des Geräte-Inhabers – geführt werden. Installiert man zudem ein bestimmtes Widget (aha, Widget!), dann können beispielsweise auch die Mails durchgelesen werden.

Terence Eden, so heisst dieser Sicherheitsexperte, hat Samsung über diese Tatsache schon vor einigen Tagen informiert. Und laut Samsung würde man an diesem Problem arbeiten und baldmöglichst eine Software-Aktualisierung zur Verfügung stellen.

Ist das nicht schön?….

(Quelle: Terence Eden has a Blog)

14. März: Vorhang auf für das Galaxy SIV

Samsung wird sein neues Flaggschiff am 14. März in New York der Öffentlichkeit präsentieren. So jedenfalls berichtet es Reuters. Was die möglichen Spezifikationen anbelangt, so erfuhr man über das Gerät eigentlich noch ziemlich wenig. Hoch im Kurs gehandelt werden folgende Innereien und Zutaten:

  • 4,99-Zoll Display (Full HD)
  • 2 GB RAM
  • 16, 32 und 64 GB interner Speicher
  • 13-Megapixel Kamera
  • 1,9 GHz Prozessor von Qualcomm
  • Austauschbarer Akku

12 Millionen US-Dollar für einen Werbespot

Kurz nach Mitternacht unserer Zeit findet das wohl grösste Sportereignis für Frau und Herr US-Amerikaner statt. Die Super Bowl. TV-Sender wie SAT.1 werden das Spiel ab 00:10 Uhr live übertragen. Auch in diesem Jahr werden wohl knapp eine Milliarde Menschen das Spektakel am Fernsehen mitverfolgen.
Also sichern sie Grosskonzerne wie beispielsweise Samsung ihren festen Platz während den Werbepausen. Samsung wird mit dem nachfolgenden TV-Spot für Unterhaltung (oder nicht) sorgen. Um die zwölf Millionen US-Dollar haben sie dafür auf den Tisch geblättert.

Tablet-Verkäufe: Rückgang für Apples iPad – aber immer noch Spitze

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Im letzten Quartal des Jahres 2012 wurden weltweit knapp 53 Millionen Flunder verkauft. Mit 43,6 Prozent Marktanteil ist Apple mit dem iPad und iPad mini immer noch an der Spitze vertreten. Im Vorjahresquartal waren es noch 46,4 Prozent. Knapp 23 Millionen an iPads gehen auf das Konto von Apple. Im gleichen Zeitraum konnte Samsung 7,9 Millionen Tablets verkaufen (15,1 Prozent Marktanteil).
Asus, Amazon und Barnes & Noble teilen sich die hinteren Plätze. Microsofts Surface wird in der Statistik nicht geführt.

(Quelle: The Loop)

Samsung: Milliarden-Strafe bestätigt

In der gerichtlichen Auseinandersetzung drüben in den USA war das letzte Wort noch nicht gesprochen. Bis jetzt.
Apple hatte von Samsung über zwei Milliarden US-Dollar Schadenersatz gefordert, weil das südkoreanische Unternehmen das Design des iPhone und iPad kopiert haben soll.
Im August des letzten Jahres urteilte eine neunköpfige Jury über den Fall und kam zum Schluss, dass dem so sei und verurteilte Samsung zur Zahlung einer Milliarden-Strafe.
Daraufhin versuchte Samsung das Verfahren erneut aufrollen zu lassen, mit der Begründung, dass der Jury-Vorsitzende befangen gewesen sein. Richterin Lucy Koh liess diesen Einspruch aber nicht zu.
Gestern Abend dann das definitive Urteil; ein erneuter Prozess sei nicht im Interesse der Justiz. Daher würde das Verfahren nicht mehr aufgerollt und auch Apple müsse sich mit einer niedrigeren Schadenersatzzahlung zufrieden geben. Als Begründung wurde angeführt, dass Samsung wohl nicht mit Absicht die Apple’schen Patente verletzt habe. Die Summe wurde auf 1,04 Milliarden US-Dollar angesetzt.

Womit nun dieses Kapitel in den USA zum Abschluss kommen müsste. Doch weiterhin tragen die beiden Unternehmen in zahlreichen anderen Ländern weitere Rechtsstreitigkeiten aus. Leider.

Der Unterschied.

Samsung hat mal wieder ein Werbevideo veröffentlicht. Diesmal im Brennpunkt nicht nur das iPhone von Apple, sondern gleich noch das BlackBerry von RIM.

Wenn man sonst nichts vorzuweisen hat; dann eben so. Um von der eigenen Position abzulenken. Punkt.

Apple fährt runter

Anfang Januar schon berichtete Business Insider, dass Apple angeblich einige Aufträge von Zuliefern in Sachen iPhone gestrichen haben soll.
Jetzt meldet sich das WSJ zu Wort und will wissen, dass Apple für das laufende Quartal 50 Prozent weniger Bildschirme für die Herstellung des iPhone bestellt hat; infolge einer rückläufigen Nachfrage des (aktuellen) iPhone. Die einen sehen sich jetzt darin bestätigt – dass Apple mit den beiden letzten iPhone-Modellen kein glückliches Händchen bewies – und klopfen dem WSJ auf die Schulter, die anderen nehmen es mit einem müden Lächeln zur Kenntnis; zu den letzteren gehöre ich. Weil ich mein iPhone 5 mag. Weil ich damit zufrieden bin. Weil es mir noch immer Spass macht, mich mit diesem Teil auseinanderzusetzen.

Und Samsung? Ja, die sind auf ihrem Höhenflug. Ist so. Seit der Einführung der S-Serie von Smartphones im Jahr 2010 hat das Unternehmen bis heute über 100 Millionen Stück abgesetzt. Alleine 41 Millionen des Galaxy SIII. Im März schon soll bereits der Nachfolger des SIII auf den Konsumenten warten. Irgendwann klappt es dann auch mit der Youm-Serie; ein biegbares OLED-Display. Da wurde auch schon so ein Prototyp anlässlich der CES in Las Vegas (letzte Woche) präsentiert (siehe nachstehendes Video).

Ob mir persönlich nun das alles zu denken geben soll?
Nein.